Bekämpfungsmöglichkeiten und Förderrecht 2026
Gefahr durch Maikäfer-Engerlinge
© Christoph Probst, AELF Regen
Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass sich eine ausreichende Bekämpfung des Feldmaikäfers und seiner Engerlingslarven generell schwierig gestaltet. Die besten Ergebnisse liefert die mechanische Bearbeitung von befallenem Grünland zum Beispiel mit Bodenfräse und Kreiselegge.
Damit befallene Grünlandflächen förderunschädlich bearbeitet werden können, gibt es für Sie als betroffene(r) Landwirtin/ Landwirt 2026 folgende förderrechtliche Regelungen:
Grünlanderneuerung
Vor einer angestrebten Grünlanderneuerung ist in jedem Fall ein Erreichen der Schadschwelle durch eine Probegrabung zu ermitteln (siehe Link "Anleitung Probegrabung") und zu dokumentieren (siehe Link "Anleitung Nachweis in FAL-BY- App/ IBALIS").
Daher empfehlen wir Ihnen als Landwirtin oder Landwirt dringend, alle Maßnahmen vorab mit dem zuständigen AELF abzustimmen. Soweit Sie eine Mehrgefahrenversicherung für Grünlandflächen abgeschlossen haben, ist vor der Planung von Maßnahmen immer zuerst mit der Versicherung Kontakt aufzunehmen, um den Versicherungsschutz nicht zu gefährden.
Fragen zum Antrag Höhere Gewalt 2026 richten Sie bitte an Ihren zuständigen Fördersachbearbeiter (Telefon AELF Regen: 09921/608-0).
Ansprechpartner für die Engerlingsbekämpfung am AELF Regen
AELF Regen
Bodenmaiser Straße 25
94209 Regen
Telefon: 09921 608-1015
Fax: +49 9921 608-1008
E-Mail: poststelle@aelf-rg.bayern.de

